Oh mein Gott, ich kann es kaum fassen: Endlich fange ich an meinen ersten Blogbeitrag übers Anfangen zu schreiben. Ursprünglich wollte ich den Artikel „Der schönste Tag meines Lebens“ nennen. Denn ich habe seit Ewigkeiten auf diesen Moment gewartet, an dem ich einfach anfange. Das, was mir viele Menschen schon geraten haben: Mensch, Michi, fang einfach verdammt nochmal an! Doch ich war immer nur damit beschäftigt zu grübeln, zu zweifeln, mich abzulenken, mich darüber zu freuen und das ohne einen richtigen Plan zu haben. Aber eins ist klar für mich. Ich habe ein großes Ziel.

Mein Ziel ist es, so vielen Menschen wie nur irgendwie möglich zu helfen, ihre mentale Fitness und persönlichen Stärken zu trainieren, was sie mental gesünder, also langfristig glücklicher machen wird. Dabei will ich aber nicht nur die Symptome behandeln, denn das führt nur zu vorübergehendem Erfolg. Ich möchte euch helfen, schlechte Gewohnheiten in Gute zu verwandeln, eure Disziplin zu trainieren, euer Selbstvertrauen zu stärken, euer Motivationslevel zu steigern und so zu einem erfolgreichen und erfüllten Leben beitragen. Gerade jetzt, während ich diesen (meinen allerersten) Blogartikel schreibe, spüre ich wie befreiend dieses Gefühl ist, einfach seine Gedanken niederzuschreiben.

Aber Moment mal, wer schreibt hier eigentlich?

Hallo! Mein Name ist Michael, bin 26 Jahre alt und war eigentlich nur am Party machen. Im Alter zwischen 16 und 24 war mein einziges Ziel immer nur der nächste Rausch. Gesund war das für mich nicht. Nicht körperlich und vor Allem auch nicht mental. Zugegeben, die durchzechten Nächte waren wirklich lustig (meistens nur bis zu einem bestimmten Level, bis die Stimmung kippte. Der Nachteil: daran erinnert man sich am nächsten Tag oft nicht mehr so gut). Das große Problem bei der Sauferei war, dass es mir rückblickend nicht viel gab, sondern nur half vor meinem unerfüllten Leben, das ich mir zu diesem Zeitpunkt selbst ausgesucht hatte, davonzulaufen. Ich wollte mich gut fühlen, wollte Spaß haben und viel lachen. Und Alkohol half mir dabei, so oft wie möglich Spaß zu haben.

Allerdings gerieten meine anderen Pflichten im Alltag (wie z.B. mein Studium, welches ich eigentlich niemals wirklich machen wollte, und der Überblick über meine Finanzen) immer mehr den Hintergrund, weil die Feierei für mich immer oberste Priorität hatte. Klar sollte man das Leben nicht immer so ernst nehmen, aber in meinen Augen ist es extrem wichtig, seinem Leben einen Sinn zu geben. Menschen, so wie ich auch einer war, die ihren Lebenssinn in einem Glas Bier suchen, haben keinen Lebenssinn und nicht genug Mut sich damit beschäftigen. Sie möchten auch nicht über den Sinn des Lebens sprechen. Ich kann das nur zu gut nachvollziehen. Warum soll man auf der Welt auch etwas bewegen, wenn man sowieso irgendwann draufgeht? Das ist aber der völlig falsche Ansatz. Mittlerweile glaube ich, dass jeder Mensch tief in sich seinen Lebenssinn verankert hat. Es gibt nicht den EINEN Sinn des Lebens, sondern jeder muss seinen eigenen finden. Der eine will die ganze Welt mit Computern ausstatten, wieder andere wollen zum Mond fliegen, oder einen Marathon laufen, oder mit dem Fahrrad um die ganze Welt fahren. Eine Mutter findet vielleicht ihren Sinn darin, ihren Kindern nur das aller beste Leben zu bieten, das sie verdienen und sie mit so viel Liebe zu überschütten, wie nur irgendwie möglich. Ok, vermutlich siehst du was ich meine. Den EINEN Sinn gibt es nicht. Jeder findet seinen eigenen Lebenssinn.

Wenn man keine Erfahrungen gesammelt hat, die man an die nächsten Generationen weitergeben kann, oder mit seinen Mitmenschen teilen kann, weil man einfach nur von Rausch zu Rausch so dahinlebt, ist das in meinen Augen ziemlich sinnlos. Klar kann man das so in seiner Jugend machen, aber irgendwann wird dieser Lebensstil einfach nur fad und ausgelutscht.

Ich glaube wir alle wollen uns gut fühlen. Und zwar durch klare, echte Emotionen und nicht durch künstlich erzeugte Gefühle, mit Hilfe bestimmter Substanzen, die das Gehirn dazu bringen mehr Endorphine auszuschütten. Leider fällt es nicht immer leicht, sich mit sich selbst und der eigenen Situation, den Emotionen und Ängsten auseinanderzusetzen. Es ist ja auch viel leichter z.B. ein paar Bier zu trinken oder dauerhaft Serien zu glotzen und seinen ganzen Lastern ohne viel Anstrengung aus dem Weg zu gehen. Das soll natürlich nicht heißen, dass du nie wieder Alkohol trinken, oder dir keine Serien mehr anschauen sollst, die dich unterhalten. Es wird nur dann gefährlich, wenn es dich von deinen alltäglichen Aufgaben abhält. Deshalb ist das richtige Motiv hier ausschlaggebend.

Okay, vielleicht fragt ihr euch jetzt: „Warum sollte ich mir den Content von jemandem reinziehen, der sich und sein Leben offensichtlich nicht wirklich ernst genommen und noch nicht einmal fertigstudiert hat?!“

Ganz einfach: ich weiß, wie es ist nahezu ununterbrochen im Bett rum zu gammeln und sich eine Serie nach der anderen reinzuziehen oder Stunden vor Facebook oder Instagram abzuhängen und mich dann zu fragen, was ich eigentlich die ganze letzte Woche getan habe und wo eigentlich meine Zeit hingegangen ist. OK, ich übertreibe ein wenig, aber hey: ich versteh dich nur zu gut, und deshalb bin ich verdammt motiviert und sehr wirklich sehr daran interessiert meine eigene Entwicklung mit dir zu teilen und dir so von ganzem Herzen weiterzuhelfen! 😊

Die Idee hinter dem Kreatiger ist es ein Wesen zu schaffen, dass seine Werte klar definiert hat und nach diesen Werten lebt. Er ist mein mentaler Traumzustand, dem ich mich immer weiter nähern möchte.

Deshalb habe ich diesen Blog gestartet und werde hier mein persönliche Entwicklung dokumentieren, von Hürden und Hemmungen berichten und wie ich diese letztendlich überwinden werde. Was die Zukunft angeht, bin ich sehr optimistisch und möchte dich gerne an meiner Entwicklung teilhaben. Es ist bestimmt etwas dabei, das auch dir weiterhelfen wird.

Falls du, so wie ich, viele tolle Projekte in deinem Kopf hast, und diese bisher nur in der Theorie umgesetzt hast. Sprich, du hast Gedanken, wie: „Ich würde so gerne dieses und jenes machen“, „Wie geil wäre mein Leben, wenn ich meine Idee erfolgreich umsetzen würde.“, dann bist du hier genau richtig! Bekanntlich bereuen die Leute, die auf dem Sterbebett liegen nicht die Dinge, die sie getan haben, sondern die Dinge, die sie NICHT getan haben. Und davor will ich dich und mich selbst bewahren! Deswegen liegt es mir sehr am Herzen, dir zu helfen!

Mein Appell an dich: FANGE SOFORT AN!

Überlege Dir, was sind deine momentanen Ziele? Und viel wichtiger danach: willst du diese Ziele überhaupt noch erreichen?

Fokussiere dich auf die Ziele, die du erreichen willst und fange sofort an etwas dafür zu tun! Das muss nichts Großes sein. Kauf dir ein Buch zu dem Thema, recherchiere im Internet, suche auf Youtube nach Content. Mach irgendwas. Hör auf dein Bauchgefühl. Wichtig ist nur: Fang einfach an!

Ich wünsche dir für dein Leben nur das Beste und freue mich über jeden Kommentar!

Bis Bald,

Dein Michael

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